Sonntag, 31. Januar 2010

sinnloses wochenende und stress mit der mutter

für heute habe ich eigentlich geplant mit freunden bowlen zu gehen. es haben bereits alle zugesagt. also eigentlich 2 mädls und ihre freunde und mein freund.

die bahn hab ich auch schon reserviert und was bekomm ich am freitag für eine sms?! "sorry ich hab doch keine zeit".
hab dann dummerweise gleich alles abgesagt weil ich damit mal wieder nicht klar gekommen bin. war noch nicht mal beim sport diese woche.

gestern wollte ich dann in der wohnung ein paar möbel umstellen. unter anderem eine kommode weil ich den platz andersweitig brauche.
meine mutter hat dann natürlich gleich gesagt, ob ich den schreibtisch dann nicht ins schlafzimmer stellen kann, dass ich ja dann gar nicht mehr im esszimmer bin und blabla. habs ihr dann erstmal nachgesehen und da sie mir vorher gesagt hat, dass sie momentan ständig puzzelt, weil ihr fernsehr kaputt ist, dann hab ich ihr und meinem vater halt ein spiel gezeigt, was man auch super zu 2. spielen kann.
und was lässt die dann für saublöde sprüche los?!?!?! ich wäre beinahe ausgeflippt und hätte sie aus der wohnung geschmissen weil ich das nicht abkonnte "ahihihi, jetzt packst du das extra wegen uns aus ahihihi" zwischen den zeilen hieß es "wie albern und kindisch bist du denn, ahihihi, so was albernes kenn ich ja gar nicht als du ahihihi"
und ständig meckert sie an mir rum. ich spar ihr nicht genug, ich geb zu viel geld für die katzen aus, ach, noch viel schlimmer: ich hab mir katzen zugelegt und ich bin doch sowieso unfähig.
die hat ja gar keine ahnung, wie sehr sie mich damit immer und immer wieder verletzt.
da wollte ich ihr erzählen, dass ich nicht mehr so viel cola trinken soll wegen der angststörung und sie macht sich über mich lustig und meint, dass es wegen dem coffein ist, dass sie das schon immer wusste. aber dass ich davor schon zig mal gesagt hab, dass es am zucker liegt und dass coffein mir überhaupt nichts ausmacht und mich kotzt das alles so sehr an!

das werde ich wohl am mittwoch bei der psychologin ansprechen, weil ich pack das alles nicht mehr. ich kann einfach nicht mit kritik oder auch nur blöden sprüchen umgehen. :(((

psychologentermin am mittwoch - neue erkenntnis

der termin am mittwoch war dieses mal wieder sehr informativ.

da die firma in der ich momentan bin vor einer woche insolvenzantrag gestellt hat, habe ich in der ersten zeit vor allem darüber mit der psychologin gesprochen.
sie würde es extrem befürworten, wenn ich irgendwo in der industrie eine neue stelle finden würde, da dort die abteilungen auch in der verwaltung sehr viel größer sind als in kleineren betrieben. von ihr die unterstützung zu haben, dass das die richtige entscheidung wäre, finde ich sehr beruhigend.

zum anderen kam raus, dass ich viel zu viel zucker esse/trinke. das wäre ja normalerweise kein problem, allerdings fördert zucker angststörungen.
zu meinem zuckerkonsum bisher: 1,5 liter cola und viel süßkram am abend.
auf ihr anraten hin habe ich jetzt den zuckerkonsum auf 0,5 liter cola, wenig süßkram und viele fruchtschorlen herunter geschraubt.

anscheinend kann hitze in bussen panikattaken auslösen. das beispiel fand ich eigentlich ganz passend.

am mittwoch bin ich sogar gelobt worden, dass ich hart an mir arbeite und sie sehr froh ist, dass jetzt schon so gute und viele ergebnisse erziehlt wurden.
immerhin bin ich froh, dass das hauptproblem, warum ich zu ihr gekommen bin bereits so gut wie gelöst ist: meine knieschmerzen habe ich jetzt soweit im griff, dass ich es steuern kann.

Dienstag, 26. Januar 2010

geburtstagsparty - energiereserve aus

die party war grundsätzlich ganz lustig. ich hatte noch nicht einmal einen zusammenbruch. was ein rießiger fortschritt ist.

allerdings war alles extrem kräftezehrend. es war anstrengend sich immer wieder in unterhaltungen einzuklinken obwohl der körper schon gesagt hat: keinen bock mehr.

wäre beinahe mitten auf der party eingeschlafen. 8)

Freitag, 22. Januar 2010

up and down, up and down

und immer weiter hoch und nicht mehr ganz so weit nach unten.

habe bis jetzt heute noch gar nichts gemacht und ich merke schon, wie sich meine stimmung wieder verschlechtert. und mittlerweile kann ich mich schon wieder zu nichts aufraffen.
das heißt wohl mittlerweile für mich, dass ich von in der früh an aktion und beschäftigung brauche, damit es mir gut geht.

Donnerstag, 21. Januar 2010

therapie war gut

und hat mir auch sehr viel geholfen. hab zwar richtig weinen müssen, allerdings hab ich jetzt das gefühl, dass es vorwärts gehen wird.

wir werden jetzt daran arbeiten, warum ich mich immer so einsam fühle, warum mir nähe so schnell zu viel wird. einfach das ganze soziale.
vor allem die meditation zum schluß fand ich genial. hab mich danach gefühlt, als ob ich schweben würde. also im grunde so, als ob mein kopf mich nicht mehr nach unten drückt und zieht, sondern einfach im raum schwebt. das werden wir die nächsten male öfter machen. und ich freu mich schon wieder auf das gefühl danach.
das erste was ich nach der meditation gesagt habe war "boah krass" :D

jetzt muss ich wieder mal ein befindlichkeits-tagebuch schreiben, eine tätigkeitsliste erstellen mit "was-wäre-wenn-ich-keine-knieschmerzen-hätte" und auf der party am samstag soll ich mich extrem genau beobachten, ob es mir grad zu viel wird oder ob ich gerade aufmerksamkeit brauche und evtl. sogar auszuprobieren da etwas dran zu ändern. das letzte wird defenetiv die größte herausforderung. aber ich freu mich schon drauf.


äh ja, heute gehts mir super. :)

Montag, 18. Januar 2010

gestern und heute war alles gut

und es ist so erholsam. endlich mal nicht weinen und nicht wissen, was das alles soll.

ich glaub, ich muss mich einfach öfter mit ein paar leutchens treffen. dann geht das anscheinend schon etwas einfacher.

habe mich ja gestern mit einer ehemaligen guten freundin getroffen. es war wie früher und hat wieder viel spaß gemacht. :)

Samstag, 16. Januar 2010

neuer, sinnloser tag - keine energie für geburtstagsessen

gestern bin ich weinend eingeschlafen, heute weinend aufgewacht, weinend bin ich mittags auf der couch gelegen.

habe von einer freundin mittags einen anruf bekommen. bin allerdings nicht hingegangen weil ich den mund nicht aufgebracht hätte. habe ihr dann geschrieben, dass es "mir dezent bescheidenst geht. was es denn gibt?"
ihre antwort "was hast du denn? wollte fragen, ob du zum geburtstagsklatsch zu **** kommst."
konnte ihr leider nur antworten, dass ich einfach keine energie dazu habe. keine weitere sms oder nachfrage, was genau mir denn fehlt.

und genau diese freundin hat mir gestern die sms zurück geschrieben, dass sie heute keine zeit hat. und es sowieso ne blöde idee ist die eine zum geburtstag zu überraschen und sie zu besuchen.

super, kaum fragt eine andere, ob sie zeit hat, dann heißt es "na klar hab ich zeit" und wenn ich frage "ne sorry, keine zeit"
was soll man davon denn halten?!

Freitag, 15. Januar 2010

ich hasse mein leben

und zwar abgrundtief.
was ist das denn für ein leben, in dem keine freundin auch nur für ein stündchen spontan zeit hat? was ist das für ein leben, in dem keiner einen verstehen kann? was soll der ganze scheiß dann noch?
ich hab so überhaupt gar keinen bock mehr.

Donnerstag, 14. Januar 2010

psychologe gestern - guter tag heute

gestern habe ich der pscyhologin ja den zettel gezeigt.

sie fand es sehr sehr gut und vor allem sehr aufschlussreich was da alles drinnen stand.
nur jetzt ist sie sich nicht sicher, ob ich ne angststörung habe oder ob ich einfach einsam bin und irgendeine angst vor vielen menschen habe. also meine leienmeinung wäre dazu ja: ich habe ein schmerzgedächtnis, habe eine angststörung, bin einsam und habe zusätzlich eine angst vor vielen menschen.
wäre eine beknackte mischung. aber damit würde ich klar kommen. glaub ich. :)






heute war für mich bis jetzt ein super tag.
bin um 8 aufgestanden, hab mit den katzen geschmust, bin zu meiner oma gefahren, zu meinem versicherungsfritzen, ins fitnessstudio wo ich seit 2 wochen nicht mehr war und bin jetzt k.o..
so "ausgefüllte" tage finde ich allerdings immer extrem anstrengend. da würde ich am liebsten nur noch schlafen und mich die nächsten tage erholen. teufelskreis hoch 10.

Dienstag, 12. Januar 2010

vor ca. 1,5 jahren

habe ich versucht eine art tagebuch zu führen. es ist nur bei einer seite geblieben.

"woher kommt es, dass ich so einsam bin? wann hat es angefangen?

wenn ich unter menschen bin, ödet es mich an, wenn ich alleine bin auch. das einzige in das ich mich flüchten kann sind meine bücher und meine zeichnungen. warum spiele ich allen etwas vor?
ich wünschte ich hätte geschwister die mich aufmuntern könnten. freunde habe ich ja keine. warum?
ich bin so einsam, dass ich mich in traumwelten flüchte. ob ich überhaupt so bin wie andere? irgendwie normal? selbst wenn ich treffen mit anderen organisiere - und das war schon öfters - hat nie jemand zeit. ich wurde eigentlich nie wirklich von jemandem eingeladen und jetzt noch seltener. mich versteht einfach niemand. ich habe niemanden, der mich versteht und mit dem ich freu und leid teilen könnte. ich habe vergessen wie es ist eine gute freundin zu sein. eigentlich dachte ich mal, dass ich es weiß. nur irgendwie wurde ich nach 10 jahren eines besseren belehrt. obwohl ich noch 3 jahre später hoffe, dass sie auf einmal vor meiner tür steht und mich um verzeihung bittet oder mir sagt, was überhaupt los war.

mein tag besteht nur noch aus einer einzigen langen öde. ich wünschte ich könnte die sinnlosen tage einfach verschlafen. es macht keinen sinn mehr in der früh überhaupt aufzustehen. warum sieht niemand wie es mir geht? warum sieht mir das niemand an? ich wünschte jemand würde mich retten. ich habe keine kraft mehr mich da alleine raus zu manövrieren.

vielleicht wäre es leichter, wenn ich ein paar tage aus dem trott herauskommen würde. aber ich habe dafür keine kraft mehr. ich weiß nicht, wem ich mich anvertrauen soll. ich bin so einsam! ich wär die letzte die irgendeine unternehmung abblasen oder gar sagen würde, dass sie keinen bock hätte. es muss mich nur jemand fragen weil ich keine lust mehr auf abfuhren habe. ich nicht immer die einzige sein will, die auf andere zugeht. warum sollte ich immer die anderen fragen und mich wie ein ungewolltes anhängsel fühlen? ich will mich nicht mehr schämen für mich. ich will einfach mal wieder akzeptiert werden und so sein wie ich bin. nicht mehr einsam sein."


dieses blatt werde ich morgen mit zur psychologin bringen. mal sehen was sie davon hält. bzw. es müsste ja zumindest wenigstens irgendwas bringen ihr das zu zeigen.

ich würde mich in grund und boden schämen das irgendwelchen bekannten zu zeigen.

Montag, 11. Januar 2010

die nacht war der horror

denn ich war wieder in einem extremen tief. hätte am liebsten sofort alles hier reingeschrieben aber ich war ja schon längst im bett.

ich habe bestimmt eine halbe stunde zwischen heulkrämpfen und leisem vor mich hinschluchtzen verbracht. jetzt wo ich wieder bei klarem verstand bin und das alles mit etwas abstand betrachten kann, sind meine gedanken da unsinn gewesen. nur diese gedanken kommen mir doch recht oft.
z.b. habe ich mir gestern gewünscht, dass ich doch bitte sowas wie die grippe hätte, dann hätte jeder verständnis für mich, dass ich krank bin. das wäre ja dann offensichtlich und niemand könnte auch nur auf die idee kommen mich auch nur ansatzweise schräg anzusehen. zum anderen könnte ich vor mir selbst dann rechtfertigen den ganzen tag im selbstmittleid auf der couch zu vergehen. denn nichts anderes mache ich den lieben langen tag, wenn ich mich auf nichts konzentrieren kann. ich forumiere ein wenig, ich schaue trash-tv, je hirnverblödender umso besser und gucke den katzen zu, wie sie miteinander spielen/raufen/abschlecken.

und heute morgen auf dem weg zur arbeit habe ich mir gewünscht auf der straße auszurutschen und so blöd auf ein knie zu fallen, dass die kniescheibe zertrümmert.

ich kann fast gar nicht sagen wie froh ich bin, dass am mittwoch endlich mal wieder ein psychologentermin ansteht!

Sonntag, 10. Januar 2010

teil 2 häufige fragen - 1. therapiestunde

jetzt komme ich endlich mal dazu, den teil 2 der häufigen fragen zu beantworten.

meine psychologin hat mich im grunde über mein gesamtes bisheriges leben ausgefragt, wann ich in den kindergarten gekommen bin, schulische laufbahn, arbeit, warum ich genau das gelernt habe, was ich gelernt habe, was mich am job so fasziniert, wie mein verhältnis zu meinen eltern ist, zu verwandten, in meinem fall zu meiner krankheitsgeschichte, wann mir die knie wehtun, wann ich weinen muss, wie ich darauf gekommen bin mir hilfe zu holen, ob ich einen freund habe, wann ich meine ersten sexuellen erfahrungen gemacht habe, wann ich die erste längere beziehung hatte, was genau ich mir von der therapie erhoffe etc. pp.
ich konnte bei dem ganzen gar nicht anders als gegen ende anzufangen zu weinen. aber irgendwie fand ich es da gar nicht schlimm, da ich zur therapie ja mehr als bereit war.

kein sport, bisserl ablenkung und wieder großes tief

meine knieschmerzen haben mich heute schon wieder verrückt gemacht. nur dieses mal hab ich mich endlich dazu durchgerungen mal eine schmerztablette dagegen zu nehmen.ganz weg gegangen sind die schmerzen dadurch nicht. dabei bräuchte ich doch mal wieder eine ordentlich portion sport. konnte seit ner woche nicht mehr ins fitnessstudio und ich bin wegen jeder kleinigkeit wieder fast am ausflippen.

konnte mich heute zum glück ein klein wenig in der badewanne entspannen und habe wieder mal ein bild gemalen. für das bild habe ich sogar schon einen namen :) "zwischen angst und hoffnung".
ich muss mich da endlich mal dazu aufraffen die bilder auszumessen, zu fotographieren und mal online zu stellen um die zu verkaufen. denn ich wills jetzt unbedingt wissen, ob die nicht nur ich gut finde oder ob ich mir damit ein kleines zubrot verdienen kann. das wäre natürlich fantastisch!

als ich mit baden und malen fertig war, wusste ich nur nicht mehr, was ich sonst noch machen könnte. bin wieder in das vertraute dunkle, scharze loch gefallen und sitz blöd vor dem fernsehr rum und frage mich, warum ich überhaupt noch auf der welt bin. warum ich überhaupt auf die welt kommen musste, was es überhaupt für einen sinn macht das ganze.

Samstag, 9. Januar 2010

keine energie für nichts

nach einer gefühlten ewigkeit schreibe ich mal wieder. obwohls ein totaler schmarrn ist, dass es eine ewigkeit ist. naja egal.

die letzten tage war ich absolut kraft- und energielos.

das hat schon damit angefangen, dass ich absolut gar keinen bock und nerv hatte ins fitnessstudio zu fahren. dann ging es damit weiter, dass ich den ganzen tag nur noch am rumhumpeln war - das ist mir glaub ich sowieso noch nie passiert außer in der anfangszeit. ich konnte mich nicht entscheiden ob ich nun lieber ein paar stunden allein sein wollte oder ob ich das grad gar nicht aushalte.
konnte mich noch nicht mal aufraffen zum telefon zu greifen und mal ne freundin anzurufen und einfach nur zu quatschen bzw. fragen, ob sie mal wieder zeit hätte.

aber zumindest das hab ich heute geschafft: ich habe meiner frühere beste freundin eine sms geschrieben ob sie lust hätte, dass wir uns wieder treffen. und ja, es wird was. nächstes wochenende. und übernächstes hat eine freundin geburtstag und feiert bei sich zu hause eine mottoparty.

es kommt mir trotzdem viel zu wenig vor zum unternehmen bzw. haben zu wenige zeit. obwohl ich ja noch 3 leutchens hätte die ich fragen könnte...

es ist einfach schwer sich aufzuraffen um freundschaften zu pflegen. vor allem weil ich da niemanden habe, der einfach mal sagt: wann hast du denn mal zeit? den. und da einfach zuzusagen ist einfach wie immer dieses "hinterherrennerei". wobei da meine psychologin ja gesagt hat, dass ich da niemandem hinterherrenne. ich tu mir nur selbst was gutes und viele sind anscheinend ganz froh, wenn da mal jemand die initative ergreift. nur leider tu ich mich bei sowas sehr hart mittlerweile.

ich musste letztens übrigens wieder abends heulen wie sonst was. da haben mir seit tagen wieder die knie wehgetan wie selten und ich habs einfach nicht mehr ausgehalten. ich habe mir da schon den ganzen tag gewünscht "tränen,bitte kommt doch endlich. ich halts ohne nicht mehr aus" und was soll ich sagen, es hat gut getan. und das, obwohls irgendwie immer noch peinlich ist.

ich hoffe, dass icth hier nicht alles doppelt und dreifach schreibe. verliere nur jetzt schon langsam den überblick, weil ich im forum ja auch noch recht viel zu dem thema schreibe und mit den ganzen pms und so. :)

Donnerstag, 7. Januar 2010

es tut so weh

so verdammt weh! ich halte das nicht mehr lange aus.

Dienstag, 5. Januar 2010

teil 1 häufige fragen - war ich bereit für eine therapie

danke erstmal für eure regen rückmeldungen. habe mittlerweile viele nachrichten bekommen und es freut mich, dass ich mit dem blog anscheinend etwas bewegen kann. fühlt sich gut an.

eine der häufigen fragen ist, ob ich bereit für die therapie war.
dazu ein ganz klares ja.

zu der zeit wo ich bei der psychologin angerufen habe für eine therapie, war ich bereits ganz unten. ich habe fast gar keinen sinn mehr im leben gesehen, ich habe vor leuten rotz und wasser geheult, die ich überhaupt nicht ausstehen kann, ich habe immer geheult, als ich nur das wort "knie" gehört habe, bin ständig weinen beim arzt gesessen und habe immer auf weitere neuigkeiten gewartet, habe mich an winzigsten strohhalmen festgehalten und habe trotzdem immer wieder große rückschläge erlebt.

Sonntag, 3. Januar 2010

macht es mir spaß zu leiden?

mal eine neue theorie von mir, warum ich mir so schwer tue gegen die angst und schmerzen anzukämpfen:

ich habe seit ich denken kann immer irgendwelche schmerzen.
mal durcheinander aufgezählt:
bauchschmerzen
achillessehne
kniekehle
knie allgemein
kopfschmerzen
halsschmerzen
wieder bauchschmerzen

ich glaub das wars alles. nur ich hatte nicht ein mal bauchschmerzen. nein. ich hatte fast jeden tag über 1-2 jahre hinweg bauchschmerzen. das war ja nicht nur bei den bauchschmerzen so, sondern auch bei allem anderen.
da habe ich halt bemerkt, dass ich dinge evtl. mal schneller bekomme, wenn ich leide. ich muss unangenehme dinge doch nicht machen und vieles sonst.

und jetzt habe ich die iddee, dass es für mich ein so extrem vertrautes gefühl ist, dass ich mich durch die angst und den schmerz geborgen fühle. es mir eine gewisse art von sicherheit gibt. klingt wohl ganz schön pervers auf eine gewissen weise. macht für mich aber im moment doch sinn. :/

Samstag, 2. Januar 2010

familienfest - zu viel ist einfach zu viel

eigentlich mag ich ja die familie meines freundes sehr gerne. deswegen bin ich auch mit auf den geburtstag von seinem opa gefahren.
es war soweit auch ganz lustig und gesellig, nur nach 2 stunden war mal wieder die "stunde der wahrheit". es war mir einfach viel zu viel wieder. mein blick wurde abwesend, wurde still. mein freund wollte um die zeit sowieso nach hause fahre, also musste ich nur ein paar minuten aushalten in diesem angstgefühl.
es macht mir ja nichts aus vor guten freunden zu weinen. denen kann ich ja einfach sagen, dass ich durch meine jahrelangen knieschmerzen einen schlag ab habe. aber ich will doch nicht, dass seine family denkt, dass ich vollkommen verrückt, durchgeknallt und einfach viel zu krank für ihren sohnemann/bruder/enkel bin.
man merkt schon, ich habe vor allem und jedem angst. grargh!

geweint habe ich dann später im auto und meine mutter hätte ich beinahe angeplärrt, weil ich keinen bock auf irgendwas hatte. bin wohl trotz sport immer noch extrem aggressiv bin und am liebsten alles zerdeppern würde, was mir zwischen die finger kommt.

Freitag, 1. Januar 2010

ein schönes neues jahr

wünsch ich euch allen.

bin gut ins neue jahr rübergerutscht. war ein feucht-fröhlicher abend. mit nicht allzu vielen böllern. getrunken hab ich eigentlich nur sekt. kann einen ganz schön weghauen. aber ich hab gerade noch rechtzeitig mit dem trinken aufgehört.

heute in der früh ist mir das glas mal umgefallen und ich wäre beinahe ausgetickt. ich weiß jetzt gar nicht, ob das prinzipiell ein guter start ins neue jahr war oder nicht. aber eher schon.
und vor allem: es kann nur bergauf gehen!

prost!